Quelle: Solarpraxis AG, 20.11.2008
Das Problem dabei: Die Direktzuschüsse aus dem Klimafonds für das gesamte Jahr 2008 waren direkt nach Start der Solar-Förderaktion am 18. Juli 2008 nach 15 Minuten bereits ausgeschöpft. Typische Solarstromanlagen in Häuslbauer-Größe von 3-5kW bekommen nun keine Einspeisevergütung und auch keinen Direktzuschuss. "Diese unerträgliche rot-schwarze Blockade von Photovoltaikanlagen muss dringend aus der Welt geschafft werden", so Köchl. Köchl bewirbt sich am 28. September als Kärntner Spitzenkandidat der Grünen um ein Mandat für ein "Modernes Ökostromgesetz nach Vorbild Deutschlands".
Konkret treten die Grünen für 20 Jahre garantierte Einspeisetarife für Ökostrom ein, wie es in den meisten europäischen Ländern bereits der Fall ist. "Das schafft Investitionssicherheit", so Köchl. Er fordert auch die kurzfristige Aufstockung der Solarstrom-Fördermittel aus dem Klimafonds.
Quelle: Presseinformation, Die Grünen Kärnten, 25.08.2008
„Das ist eine enorme Bestätigung“, sagt die Leitende Direktorin von Dyesol Industries, Frau Sylvia Tulloch. „Dieses Rating, von einer der führenden internationalen und unabhängigen Unternehmensrating-Agenturen, festigt Dyesols Stellung in vorderster Front des Bereichs erneuerbare Energie und untermauert die Referenzen des Unternehmens als eine solide Kapitalanlage.“
Zu einer Zeit, in der Dyesol seinen globalen Fußabdruck rapide erweitert und die Produktionskapazität ausbaut, könnte das „Prime“-Rating gar nicht günstiger gelegen kommen. Im Mai dieses Jahres, und in Partnerschaft mit einem der größten Stahlproduzenten der Welt, begann Dyesol offiziell mit dem gemeinsamen, von der Regierung der walisischen Nationalversammlung (WAG) unterstützten Projekt zur Integration von Farbstoffsolarzellen (FSZ) auf Bandstahl. WAG stellt die finanziellen Mittel im Rahmen des SMARTCymru-Programmes zur Verfügung und das Projekt wird in Nordwales durchgeführt werden.
Weltweit werden jedes Jahr mehr als eine Milliarde Quadratmeter beschichteter Stahldächer errichtet, die damit eine unvergleichliche Gelegenheit zur Expansion des Marktes für die Erzeugung von Solarenergie schaffen.FSZ sind die einzige Solartechnik, die in den Bandstahlbeschichtungsprozess integriert wird, der bei der Herstellung farbbeschichteter Stahlbleche angewandt wird. Angesichts rapide steigender Energiepreise – einschließlich eines Ölpreises, der sich nun über der 100-US-Dollar-Grenze einrichtet – und des Klimawandels im Zentrum weltweiten Interesses steigt die Nachfrage nach Gebäuden, die weniger importierte Energie verbrauchen und deren gesamter CO2-Fußabdruck beträchtlich reduziert ist. Dies ist nicht nur in Großbritannien und Europa so, sondern auch am Golf und in Ostasien.
Früher diesen Monat unterzeichnete Dyesol eine Absichtserklärung mit Timo Technology (KOSDAQ: 037340) zur Fortführung der Gespräche über ein Joint Venture, das auf die Entwicklung von Dyesols FSZ-Technologie für den Unterhaltungselektronikmarkt in Korea abzielt.
Erst kürzlich und eher in Richtung eigenes Land erfüllte Dyesol den vorletzten Meilenstein im Rahmen des Vertrages mit der australischen Defence Science and Technology Organisation (DSTO), bei dem es um die Entwicklung und Vorführung leichter, flexibler Solarelemente mit Tarnfunktion geht.
„Wir sind auf Kurs, zum weltweit führenden Unternehmen für FSZ-Technologie zu werden. In der Tat wird Dyesol im Laufe des Jahres 2008 vom Pilotstadium zur vollen wirtschaftlichen Nutzbarmachung übergehen, und damit gewährleisten, dass wir den Wert des Unternehmens voll und ganz maximieren“, so Frau Tulloch.
Die Farbstoffsolarzellen-Technologie
Die FSZ-Technologie lässt sich am besten als „künstliche Photosynthese“ beschreiben, bei der ein Elektrolyt, eine Schicht Titandioxid (ein in weißer Farbe und Zahnpasta verwendetes Pigment) und ein Ruthenium-Farbstoff benutzt werden, die zwischen Glas eingelegt sind. Durch Lichteinfall in den Farbstoff werden Elektronen angeregt, die vom Titandioxid absorbiert werden. Dabei entsteht ein elektrischer Stromkreislauf, der um ein Vielfaches stärker ist als der, der sich bei der natürlichen Photosynthese in Pflanzen ergibt. Im Vergleich zu herkömmlicher photovoltaischer Technik auf Siliziumbasis sind bei Dyesols Technologie die durch die Herstellung entstehenden Kosten und die graue Energie niedriger, und selbst bei schwachen Lichtverhältnissen wird Elektrizität effektiver produziert. Außerdem kann sie durch das Auswechseln konventioneller Verglasung direkt in Gebäude integriert werden, anstatt Dachflächen oder zusätzliche Grundstücksareale erforderlich zu machen.
Das Unternehmen – DYESOL Limited
Dyesol hat seinen Sitz in Queanbeyan in NSW (in der Nähe von Canberra) und ist seit August 2005 an der australischen Börse notiert (ASX-Code „DYE“). Dyesol produziert und liefert ein aus Zubehör, Chemikalien, Materialien, Einzelteilen und dazugehörigen Dienstleistungen bestehendes Sortiment an Farbstoffsolarzellen-Produkten an Wissenschaftler und Hersteller von FSZ. Das Unternehmen spielt eine führende Rolle dabei, diese Solartechnik der dritten Generation aus dem Labor und an die Öffentlichkeit zu bringen.
Quelle: DYESOL Pressetext, 19.06.2008
So spielt zum Beispiel der Einsatz von Photovoltaikmodulen auf den Dächern von Stallanlagen und anderen landwirtschaftlichen Gebäudekomplexen eine bedeutende
Rolle in der Wirtschaftlichkeit der jeweiligen Betriebe.
Nach Schätzungen von Großhändlern wird fast die Hälfte der verkauften Photovoltaik-Anlagen bei Landwirten in Betrieb genommen. „Deshalb war es für uns nahe liegend, für diesen speziellen Anwendungsbereich eigene Testverfahren zu konzipieren und diese kontinuierlich weiter zu entwickeln“, erklärt Wolfram Huschke, im DLG-Testzentrum für den Bereich Erneuerbare Energien verantwortlich. Die Prüfer in Groß-Umstadt haben daher kräftig in die spezielle Messtechnik investiert. Schon jetzt stehen Geräte im Wert von rund 220 000 Euro in den Prüflabors. „Mit diesem Equipment wollen wir uns den spezifischen landwirtschaftlichen Fragen bei Photovoltaikmodulen widmen“, berichtet Prüfingenieur Huschke. „In Tests für den Bundesverband der Maschinenringe und für einige Hersteller haben wir bereits Erfahrungen gesammelt“, berichtet Huschke und ergänzt: „Dieses Know-how werden wir jetzt zum Nutzen der landwirtschaftlichen Anwender ausbauen.“
Es ist bekannt, dass von der Nutztierhaltung Emissionen durch Geruch, Ammoniak und Staubpartikel ausgehen. So stammen über 90 Prozent der Ammoniakemissionen aus der Landwirtschaft. Aufgrund von Hinweisen aus der Praxis wird vermutet, dass die Degeneration der Photovoltaik-Module unter diesen Einsatzbedingungen zusätzlich beschleunigt wird. Wenn die Solarmoule zum Beispiel dauerhaft aggressiven Ammoniakkonzentrationen ausgesetzt sind, kann deren Leistung nachlassen. Diese besondere Fragestellung wird in den für die Branche üblichen international genormten Testverfahren, die zum Beispiel der TÜV und andere Organisationen anwenden, nicht betrachtet. „Wir wollen in unseren Tests ermitteln, ob und welche Wirkung die vielschichtigen landwirtschaftlichen Emissionen auf die Photovoltaikanlagen haben“, beschreibt Huschke das Ziel.
Diese spezifischen Probleme im landwirtschaftlichen Einsatzbereich sind bei vielen Modulherstellern und Distributoren von Solarkomponenten bislang kaum bekannt. „Die Solarmodul-Produzenten haben auf dem Gebiet Landwirtschaft einen ‚blinden Fleck’. Wir sind die anerkannten Spezialisten für Tests an landwirtschaftlicher Technik und Betriebsmitteln. Und wir treten nun mit unserer Erfahrung an, um diese spezielle Wissenslücke zu schließen“, erklärt Stefan Doseth, der im DLG-Testzentrum die Bereiche
Marketing und Vertrieb verantwortet.
Aber auch für die Anwender der Photovoltaikanlagen haben die Experten das DLG-Testzentrums ein offenes Ohr. Landwirte können mit den Experten aus Groß-Umstadt Kontakt aufnehmen und ihre speziellen Fragen stellen. Zu diesem Zweck wird in den nächsten Wochen ein Internetforum für das Thema „Photovoltaik in der Landwirtschaft“ eingerichtet. „Landwirte, die den Verdacht haben, dass die von ihnen eingesetzten Module weniger Leistung liefern, können sich auch direkt an uns wenden. Wir nehmen die Module dann unter die Lupe“, macht Wolfram Huschke deutlich.
Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V., die Interessenvertretung von rund 600 Solarunternehmen, hat bereits Interesse an den Aktivitäten des DLG-Testzentrums gezeigt. In einem ersten Sondierungsgespräch tauschten sich die Experten über die entwickel ten Testverfahren aus. „Wir strecken unsere Fühler derzeit in verschiedene Richtungen aus“, erklärt Marketing-Mann Stefan Doseth und ergänzt: „Denn wir möchten im landwirtschaftlichen Markt für Solarstrom Fuß fassen.“
Quelle:
Scharfe Kritik übt der BSW-Solar an der deutlichen Schlechterstellung von größeren Solarstromanlagen, die z.B. auf großen Hallendächern oder Freiflächen errichtet werden. Die Förderung von Solarstrom aus neuen ebenerdig errichteten Solarparks soll in den Jahren 2009 und 2010 um jeweils 10 Prozent gesenkt werden, statt um bislang jährlich 6,5 Prozent. Damit sind große Solaranlagen nach Einschätzung des BSW-Solar zukünftig voraussichtlich nicht mehr rentabel zu betreiben. In Deutschland haben PV-Freiflächenanlagen einen Marktanteil von zehn Prozent. Sie gelten als Exportschlager. Ganz gestrichen werden soll nach dem Willen der Koalition zudem der bislang gewährte Förderbonus für gebäudeintegrierte Photovoltaikanlagen. Körnig: "Hier muss der Gesetzentwurf in der nächsten Woche dringend nachgebessert werden. Ansonsten verabschiedet sich Deutschland aus wichtigen Zukunftsmärkten."
Insgesamt sind in Deutschland in den letzten Jahren rund 430.000 Solarstromanlagen installiert worden. Gemeinsam erzeugen sie ungefähr so viel Strom, wie die Einwohner der Stadt Hamburg verbrauchen.
Quelle: Pressemitteilung Bundesverband Solarwirtschaft e.V., 30.05.2008
Der neue Vorstand
Martin Aichinger | Ertex Solar
Ing. René Battistutti | Energetica
Ing. Gerhard Korpitsch | KW Solartechnik
Dr. Hans Kronberger | www.kronberger.net
DI Dr. Kurt Leeb | Mea-Solar
DI Christoph Panhuber | Fronius
Jörg Potzinger | stromaufwärts
DI Rudolf Schmidt | Schott Austria
Quelle: PV Austria, 17.04.2008
Damit hat sich die Aussage der Solarpraxis AG aus dem vergangenen Jahr bestätigt, dass sich der spanische Markt durch überdurchschnittliche Zuwächse auszeichnen wird“, erklärt Karl-Heinz Remmers, Vorstandsvorsitzender und fachlicher Leiter der Engineering-Abteilung der Solarpraxis AG. „Mit der prognostizierten Zuwachsrate von rund 110 Prozent liegt das Wachstum in Spanien sogar über unseren Erwartungen.“ Sehr positiv sehen die Ingenieure der Solarpraxis AG die derzeit von der spanischen Regierung avisierte neue Einspeisevergütung: So soll es künftig für Photovoltaik-Anlagen mit einer Größe von weniger als 2 MW keinerlei Mengenbegrenzung mehr geben.
Im Bereich der bislang in Spanien dominierenden Anlagen unter 2 MW entsteht mit dieser mehrjährigen Festlegung der Preise und Mengen eine wesentlich höhere Planungssicherheit als mit den bisher immer wieder neu definierten Regelungen. Auch werden die gezahlten Einspeisevergütungen (31 Cent/kWh bei bis zu doppelter Sonneneinstrahlung im Vergleich zu Deutschland) weiterhin einen sehr guten Rahmen für Investitionen in Spanien bieten und damit immense Exportchancen für deutsche Unternehmen eröffnen. Deutsche Hersteller haben 2007 nach Angaben des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW-Solar) Solartechnik im Wert von zwei Milliarden Euro exportiert, einen Großteil davon nach Spanien. „Das Wettrennen um den Zugang zur Zukunftstechnologie Photovoltaik wird sich mit den neuen Anstrengungen in Spanien weiter beschleunigen“, so Remmers. „Deshalb muss die bisher sehr erfolgreich verlaufene Technologieeinführung in Deutschland ohne Unterbrechungen oder abrupte Änderungen weiterlaufen.“
Quelle: Solarpraxis AG, Presse + Information, 28.03.2008
Die für die Solarstromvergütung vom Parlament bereitgestellten Mittel (vorerst jährlich 16 Mio. Fr.) sind absolut ungenügend. Hochrechnungen ergeben, dass damit 4-5 MW Photovoltaik-Leistung pro Jahr installiert werden kann, womit die Schweiz pro Einwohner um einen Faktor 20 unter Deutsch-land liegen wird. Es ist schon jetzt sicher, dass Hunderte von Landwirten, Investoren und Hausbesit-zern ausgeschlossen werden und keine Grundlage für den wirtschaftlichen Betrieb einer Solaranla-ge erhalten werden. Profitieren werden wohl die alten Strommonopolisten, deren Grossanlagen bei der Mittelverteilung bevorzugt werden und die das komplizierte Bewilligungsverfahren leichter als Betreiber von Kleinanlagen bewältigen können. Diese können zudem die Finanzierung über das Eigenkapital sicherstellen und können deshalb mit den knappen Vergütungen gut leben. Die Schweiz nutzt das weltweit bewährte Instrument der Einspeisevergütung, aber leider nur mit ange-zogener Handbremse. Swissolar fordert deshalb das Parlament auf, den „Deckel“ für die Ver-gütung von Solarstrom sofort aufzuheben. Die Schweiz gerät sonst immer stärker im Rückstand zu wichtigen EU-Staaten (u.a. Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien) mit ihrer ehrgeizigen För-derung der Photovoltaik. Das ist weder technologiepolitisch noch energiewirtschaftlich sinnvoll.
Diese Woche will das Parlament für die Atomenergienutzung die Haftung neu regeln. Bei dieser Technik will der Bundesrat , dass der Atomkraftwerkinhaber nicht selbst das gesamte Schadenrisiko tragen muss. Die neue Energieverordnung und das Kernenergiehaftpflichtgesetz machen klar: Die Politik der ungleich langen Ellen ist immer noch fixer Bestandteil der bundesrätlichen Elektrizitätspolitik.
Quelle: SWISSSOLAR Pressetext, 17.03.2008
Bis 2010 rechnen die Wissenschaftler bei anhaltend attraktiven Investitionsklima mit einer Umsatzverdopplung für die heimische Photovoltaik-Produktion von heute 5,5 Milliarden Euro auf über zehn Milliarden Euro. Im selben Zeitraum wird ein Anstieg der Exportquote von 37,5 Prozent auf rund 50 Prozent und eine Erhöhung des Investitionsvolumens von derzeit 1,5 Milliarden auf 2,5 Milliarden Euro erwartet. Der überwiegende Teil der Investitionen werde in den Auf- und Aufbau neuer Produktionskapazitäten am Standort Deutschland fließen. Die Wachstumsprognosen basieren auf repräsentativen Unternehmensbefragungen von 345 Markteilnehmern.
Aus dem Gutachten lässt sich ableiten, dass die deutsche Solarbranche in Umsatzvolumen und Beschäftigungszahlen inzwischen Wirtschaftszweige wie die Biotechnologie überflügelt hat. In den nächsten sieben bis acht Jahren kann sie nach Einschätzung des Bundesverbandes Solarwirtschaft, verlässliche politische Rahmenbedingungen vorausgesetzt, sogar das Umsatz- und Exportvolumen der heutigen Luft- und Raumfahrtindustrie erreichen.
Bereits in diesem Jahr wird Deutschland voraussichtlich zum Nettoexporteur, dessen Photovoltaik-Inlandproduktion das erwartete Binnenmarktwachstum übertrifft. Bis 2010 werde die Industrie außerdem rund 600 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung und damit in die Sicherung der Technologieführerschaft investieren. Vorrangiges Ziel sei dabei eine weitere Kostensenkung. Die Beschäftigtenzahlen steigen in der PV-Branche von heute 41.000 auf 54.000 zum Ende dieses Jahrzehnts, so die Gutachter.
Das Gutachten dokumentiert starke Fortschritte beim Aufbau leistungsstarker Solarcluster am Standort Deutschland. So hat sich in Mitteldeutschland (Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen) die Solarindustrie neben der Chemie- und Kunststoffindustrie, der Optik und der Mikroelektronik zu einem der wichtigsten Industriezweige entwickelt. In den letzten zwei Jahren wurden in der ostdeutschen Solarwirtschaft mehr Jobs geschaffen als in der Chemieindustrie und Energiewirtschaft. Die Region besitzt weltweit die höchste Dichte an Solarzellenfirmen und gilt als deutsches „SolarValley“. Hier werden rund 20 Prozent der weltweiten Solarzellenproduktion gefertigt.
Insgesamt zählt Deutschland inzwischen über 70 Solarfabriken, 16 sind aktuell im Bau. Als wichtige Standortfaktoren nennt das Gutachten eine starke Zuliefererindustrie mit über 30 Maschinen- und Anlagenbauern im PV-Bereich und die intensive Solarforschung der über 60 Forschungseinrichtungen in ganz Deutschland.
Carsten Körnig, Geschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar): „Das Gutachten belegt, wie stark vor allem der Wirtschaftsstandort Deutschland vom Solarboom profitiert und wie eine vorausschauende und verlässliche Wirtschafts- und Umweltpolitik unseren Technologievorsprung erfolgreich in Markterfolge und zehntausende neuer Arbeitsplätze umsetzen kann. Wenn uns auf den letzten Metern zur Wettbewerbsfähigkeit jetzt nicht die Puste ausgeht, werden wir den harten Wettbewerb um diese Leitindustrie des 21. Jahrhunderts gewinnen.“
Das Eintreten von externen Schocks wie eine zu schnelle Absenkung der Solarförderung im Rahmen der anstehenden Novellierung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) könnte dagegen zu einem Einbruch des Beschäftigungs- und Umsatzwachstum führen, so die jüngsten Warnungen des Branchenverbandes BSW-Solar. Nach Angaben des BSW-Solar belasten derzeit hohe Rohstoffkosten bei Silizium, Aluminium, Kupfer, Silber, Stahl sowie verschlechterte Finanzierungskonditionen die Branche. Kostensenkungen im Umfang der geplanten Förderabsenkung von rund neun Prozent für 2009 seien daher nicht zu realisieren. Laut einer mit Unterstützung des Fraunhofer-Instituts für solare Energiesysteme erstellten Studie wurden seit 2004 zwei Drittel der in der PV-Industrie erzielten Kosteneinsparungen durch gestiegene Rohstoffpreise und Finanzierungszinssätze aufgefressen. Die Solarbranche appelliert daher an die Politik, den vorliegenden Gesetzesentwurf nachzubessern. Andernfalls sei Deutschlands Technologieführerschaft und die Existenz von einigen hundert mittelständischen Solarunternehmen in Gefahr.
Vor allem in China, Japan, USA und Deutschland entstehen die neuen Fabriken. Deutschland ist weiterhin der wichtigste Einzelmarkt und hat den anfänglich führenden Japanischen Markt bereits im Jahre 2004 überholt. Mit vermutlich über 900 Megawatt neu installierter Leistung im Jahre 2006 ist der deutsche Markt inzwischen dreimal so groß wie der weltweit zweitgrößte Markt in Japan. Der Grund ist das erfolgreiche Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) mit seiner Einspeisevergütung für Photovoltaik.
Um den deutschen Herstellern vor allem gegenüber der wachsenden Konkurrenz aus China, Japan und USA weiterhin eine gute Wettbewerbsposition zu sichern, ist die es unverzichtbar den großen deutschen Binnenmarkt zu erhalten und auszubauen. Dabei fällt der anstehenden EEG-Novelle eine besondere Bedeutung zu. Die Bundesregierung hat eine große Verantwortung. Die Vergütungssätze im EEG dürfen nicht so stark absinken, wie dies im Gesetzentwurf vorgesehen ist.
Besonders problematisch ist die von Minister Gabriel vorgeschlagene besonders hohe Senkung der Einspeisungsvergütung für große Dachanlagen. Dies muss zurückgenommen werden. Angesichts der Bestrebungen weiter Teile der EU-Kommission, das EEG durch einen Zertifikatehandel zu ersetzen, ist die Bundesregierung gefordert, den Druck auf die EU-Kommission zu erhöhen. Die EU-Kommission muss ihren geplanten Systemwechsel fallen lassen. Es ist völlig unverständlich, dass ausgerechnet der deutsche Kommissar für Industrie Günter Verheugen (SPD) die Abschaffung der Einspeisungsvergütung betreibt. Damit gefährdet ausgerechnet der Industriekommissar den Standort Europa für eine der wichtigsten Zukunftsindustrien.
Aufgefordert sind aber auch andere Länder, dem erfolgreichen Beispiel Deutschland zu folgen und eigene Gesetze mit Einspeisungsvergütungen für die Photovoltaik zu schaffen. Deutschland alleine wird auf Dauer nicht der größte Markt bleiben können. Hier sind nun besonders China und USA gefordert, ihre Binnenmärkte mindestens in dem Maße zu vergrößern, wie sie ihre eigenen Produktionskapazitäten ausweiten. Japan muss endlich die Stagnation seines Binnenmarktes überwinden. Der weltweite Ausbau der Photovoltaik ist unverzichtbar. Mit weiteren erfolgreichen Kostensenkungen wird bereits in den kommenden Jahren die Photovoltaik wettbewerbsfähig. Dann wird die PV im Konzert aller Erneuerbaren Energien einen wachsenden Beitrag zum Klimaschutz und zur Sicherung der Energieversorgung leisten.
Quelle: Hans-Josef Fell MdB
Dazu Carsten Körnig, Geschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft e. V.: „Deutsche Solarunternehmen reinvestieren ihre Gewinne in ihre Expansion und verschaffen sich damit eine starke Wettbewerbsposition am internationalen Solarmarkt. Derzeit entstehen allein 15 neue Fertigungsstätten und festigen Deutschlands Stellung als globale Solarschmiede.“ Einer aktuellen Studie des Schweizer Bankhauses Sarasin & Cie. zufolge wird der Weltmarkt für Solartechnik bis 2020 jährlich im Schnitt um 30 Prozent wachsen.
„Erfreulicherweise haben sich die Perspektiven der weltweiten PV-Märkte weiter verbessert, da sich einige Hürden wie der Siliziumengpass oder fehlende Förderprogramme aufzulösen beginnen. Für 2010 erwartet die Bank Sarasin eine neu installierte PV-Leistung von über acht Gigawatt“, unterstreicht Studienautor Dr. Matthias Fawer das enorme Potenzial.
Der Kapazitätsausbau sorgt in Deutschland nach Berechnungen von EuPD-Research für mehrere Zehntausend neue Arbeitsplätze. In der Summe könnten 2020 über 100.000 Beschäftigte in der Solarstrombranche tätig sein. Jobmotoren sind dabei auch neue Solar-Technologien wie etwa Dünnschichtzellen. Mehr als 20.000 Beschäftigte erwarten die Marktforscher bis Ende der nächsten Dekade in diesem Marktsegment.
Deutschland zählt heute international zu den Technologieführern bei Solarzellen. Um dieses Plus im harten internationalen Wettbewerb insbesondere gegenüber Fernost und den USA behaupten zu können, bauen die Solarunternehmen ihre Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung beträchtlich aus. In diesem Jahr fließen rund 166 Mio. Euro in diesen Bereich, 2020 könnten es laut EuPD-Research rund 545 Mio. Euro sein.
Volker Ruhl, Head of Economics and Financial Research von EuPD Research: „Im Zentrum der Forschungsaktivitäten steht eine Verbesserung des Preis-Leistungsverhältnisses von Solarprodukten. Die Erhöhung des Wirkungsgrads von Solarzellen spielt dabei ebenso eine wichtige Rolle wie die Verbesserung der Materialeffizienz im Fertigungsprozess.“
Der Solarstandort Deutschland profitiert stark von dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz. Es garantiert Betreibern von Solaranlagen über 20 Jahre die Abnahme und kostendeckende Vergütung für selbst erzeugten Solarstrom und macht damit ihren Betrieb wirtschaftlich. Die gesetzlich verankerte Degression der Förderung bei neu installierten Anlagen von jährlich fünf Prozent hat dazu geführt, dass die Endverbraucherpreise für Solaranlagen kontinuierlich sinken und die Systempreise in Deutschland mittlerweile weltweit zu den niedrigsten gehören. Noch im kommenden Jahrzehnt rechnet der Verband mit der Netzparität und halbierten Solarstrompreisen.
Carsten Körnig: „Solarstrom wird dann genauso viel kosten wie Strom aus der Steckdose. Bis zu diesem Zeitpunkt wird Solarstrom auf eine Förderung angewiesen sein. Solarenergie hat das Potenzial, langfristig ein Viertel des deutschen und den Großteil des weltweiten Stromverbrauchs zu decken. Auf Dauer gibt es keine Alternative zu Erneuerbaren Energien.“ Erst kürzlich haben Wissenschaftler der Universität Kassel nachgewiesen, dass eine Vollversorgung mit Alternativenenergien in Deutschland möglich wird.
Quelle: Pressemitteilung des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) vom 22.11.2007
Die Preise, der für die Herstellung von Solaranlagen benötigten Rohstoffe Aluminium, Stahl, Kupfer und Silber haben sich in den vergangenen fünf Jahren verdoppelt. Auch die Kosten für die Finanzierung von Solaranlagen mittels Krediten haben sich in den letzten Jahren deutlich erhöht. Diese Kostensteigerungen haben nach Angaben des BSW-Solar verhindert, dass sich Rationalisierungserfolge der Solarindustrie in vollem Umfang in sinkenden Preisen von Solaranlagen niederschlagen konnten.
Sollten die jetzt präsentierten Vorschläge der Bundesregierung im Rahmen des EEG-Erfahrungsberichts in der anstehenden EEG-Novelle umgesetzt werden, würde die Solarstromförderung ab dem Jahr 2009 für neue Photovoltaikanlagen auf dem Dach jährlich um sieben Prozent, ab 2011 sogar um acht Prozent gesenkt werden. Zusätzlich ist für 2009 eine einmalige Absenkung des Fördersatzes um einen Cent vorgesehen. Seit 2004 ist im EEG hingegen eine jährliche Absenkung der Solarförderung von nominal fünf Prozent verankert.
Der Anteil der von der Solarbranche beeinflussbaren Systemkosten beträgt derzeit aufgrund schlechter Rohstoff- und Finanzierungskonditionen lediglich rund 50 Prozent. Um die bestehende Gesetzesvorgabe dennoch erfüllen zu können, müssen die Solarfabrikanten daher schon jetzt durch Rationalisierungsmaßnahmen und Forschungserfolge die Produktionskosten jährlich um rund zehn Prozent senken. Hinzu kommt, dass die Preise für den Ausgangsstoff Silizium auf Grund weltweiter Nachfrage konstant hoch sind und voraussichtlich nur langsam sinken werden.
Die bisherigen Vorgaben des EEG haben dazu geführt, dass die Durchschnittspreise für Photovoltaikanlagen in keinem anderen Land so niedrig sind wie in Deutschland. Laut einer aktuellen Studie der Internationalen Energie Agentur lagen die Preise für Solarstromsysteme in Deutschland rund 20 Prozent unter den Preisen der Hauptwettbewerber Japan und USA und sogar 30 Prozent unter den Preisen, die auf dem spanischen Markt durchschnittlich erzielt wurden.
Bis zum Zeitpunkt, an dem Solarstrom in rund zehn Jahren in Deutschland mit dem Steckdosenpreis für konventionellen Strom konkurrieren kann, benötigt die Branche Investitionssicherheit, verlässliche Rahmenbedingungen und faire Zugangsvoraussetzungen am deutschen Heimatmarkt. Der BSW-Solar appelliert daher an die Politik, den industriellen Aufbau einer leistungsfähigen Solarindustrie durch eine Verschlechterung der Marktbedingungen nicht zu gefährden und Arbeitsplätze aufs Spiel zu setzen.
Der Bundesverband Solarwirtschaft ist die Interessenvertretung der Solarwirtschaft in Deutschland. Der BSW-Solar vertritt über 600 Solarunternehmen.
Quelle: Pressetext 07.11.2007, Bundesverband Solarwirtschaft e. V (BSW-Solar)
Um bei der Novellierung des Ökostromgesetzes die Erkenntnisse aus der Vergangenheit einfließen zu lassen und so das Gesetz zu einem wirkungskräftigen Förderinstrument für Ökostrom weiterzuentwickeln, beauftragte das Umweltministerium die Österreichische Energieagentur eine Evaluierung durchzuführen. Im eben erschienenen Evaluierungsbericht werden die bestehenden Rahmenbedingungen untersucht und Handlungsempfehlungen vor dem Hintergrund der zu erreichenden Klimaziele gegeben.
Dieser Evaluierungsbericht bildet den konstruktiven Gegenpol zur Evaluierung der E-Control und ist durchwegs positiv zu bewerten“, lobt Photovoltaic Austria Präsident Bernd Rumplmayr den Bericht. „Er bringt deutlich zum Ausdruck, dass die Ökostromproduktion eine wichtige Maßnahme ist, um dem Klimawandel entgegenzuwirken und die, von Österreich selbst gesteckten sowie mit der EU vereinbarten Ziele zu erreichen und sich nicht immer weiter davon zu entfernen“, so Rumplmayr weiter.
Es ist anzumerken, dass im Moment nicht einmal das, im Gesetz selbst festgeschriebene Ziel d.h. ein Ökostromanteil von 10 % im Jahr 2010 (§ 4 Abs. 2 Ökostromgesetz 2006) erreicht wird. Die Erreichung des 10 %-Ziel entspricht einer zusätzlichen Ökostrommenge von ca. 1290 GWh im Jahr. Angesichts der Betrachtung des Potenzials der einzelnen Ökostromtechnologien spricht die Studie der Photovoltaik 45 MW bis 2010 zu. Rumplmayr dazu: „Die 15 MW, die sich daraus pro Jahr ergeben, stellen einen wichtigen Schritt zur Erfüllung der PV-Roadmap dar“.
„Nun liegt es an den politischen Entscheidungsträgern, den Bericht als wertvollen Input zur Gesetzesnovellierung zu erkennen. Gemeinsam mit dem 10.000 Dächer Programm könnte dann das novellierte Ökostromgesetz dem Photovoltaikmarkt in Österreich den entscheidenden Anstoß geben“, blickt Rumplmayr hoffnungsvoll in die Zukunft.
Quelle: Photovoltaic Austria Pressemitteilung, 30.10.2007

Grafik: (c) ENERGETICA PV
„Wir sind derzeit bereits in der Umsetzungsphase des Großprojektes und errichten in Spanien, Navarra, Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 7,7 MWp, welche durch Energetica geplant und errichtet werden. Die Photovoltaikmodule werden in unserer Produktionsstätte am Standort Klagenfurt produziert“, so Geschäftsführer Ing. René Battistutti. Ein eigens vom Unternehmen entwickeltes Nachführsystem wird verwendet: „Über 3.000 Tracker des Typs Follow Sun 14 werden zentral gesteuert, sodass die Module immer der Sonne folgen. So kann ein Energiemehrertrag von bis zu 40 % gegenüber starren Systemen erreicht werden“, erklärt Battistutti. Die Erdarbeiten sind größtenteils abgeschlossen, und die Vorbereitungen für die Installation einer der größten Solarparks Spaniens laufen derzeit auf Hochtouren. „Bis Dezember 2007 werden 1,1 MWp am Netz sein, endgültige Fertigstellung des Projektes ist Ende 2008“, so der Unternehmer.
Quelle: Pressetext von Energetica Energietechnik GmbH, September 2007
60 % der österreichischen Fassaden- und Dachflächen würden ausreichen, um über 20 % des Gesamtbedarfes an elektrischer Energie mittels Photovoltaik abzudecken. Profitabel ist die Photovoltaikanlage vor allem aufgrund ihrer Lebensdauer von über 40 Jahren. Betriebskosten fallen weg, die Umwelt wird geschont. Mit der Photovoltaikanlage setzt das Land Kärnten ein sichtbares Zeichen für eine ökologische Zukunft mit Technologie von Energetica „made in Kärnten“.
Quelle: Pressetext von Energetica Energietechnik GmbH, 8.10.2007
Erneuerbare Energien haben im Wiener Klimaschutzprogramm einen besonderen Stellenwert, vor allem der Nutzung der Sonnenenergie ist auch heuer wieder die Kampagne "Sonne für Wien" gewidmet. Zahlreiche Veranstaltungen sollen dazu beitragen, sowohl Wärme als auch Strom vermehrt mit Sonnenenergie zu erzeugen.Eröffnet wird die Veranstaltung durch die Staatssekretärin Christa Kranzl (Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie) sowie Gemeinderat Franz Ekkamp (Stadt Wien). Moderiert wird die Tagung von Michael Hübner (Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie) und Hubert Fechner (arsenal research).
Bei dieser Veranstaltung soll vor dem Hintergrund der internationalen Entwicklung die Situation sowie die energiewirtschaftliche und technologiepolitische Bedeutung der Photovoltaik in Österreich diskutiert werden.
Einzelne österreichische Unternehmen zählen bereits zu den Spitzenreitern der Technologieanbieter im Bereich Photovoltaik und agieren auf dem Weltmarkt. Im Bereich der Gebäudeintegration wird sogar die einmalige Chance gesehen, zu den Weltmarktführern aufschließen zu können.
Dabei ist die österreichische Photovoltaik-Wirtschaft allerdings bisher fast ausschließlich auf den Erfolg auf Exportmärkten angewiesen. Um die hohe internationale Dynamik nutzen zu können, ist rasches und zielgerichtetes Handeln dringend erforderlich. Forschung und Technologieentwicklung spielen dabei neben Maßnahmen zur Marktaufbereitung und Ausbildung eine zentrale Rolle. Im Rahmen des Strategieprozesses "Energie 2050" des BMVIT wurde deshalb von arsenal research unter Einbeziehung der österreichischen Akteure eine Photovoltaik Technologie-Roadmap für Österreich bis 2050 ausgearbeitet, die die wesentlichen Schritte und Maßnahmen aufzeigt und eine gemeinsame Perspektive von Wirtschaft und Wissenschaft vorstellt, die entstehenden Chancen aktiv zu nutzen.
Die Veranstaltung baut auf Ergebnissen der Programmlinie "Energiesysteme der Zukunft" und den Kooperationen in der internationalen Energieagentur (IEA) auf. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden an beiden Veranstaltungstagen zahlreiche Fachvorträge geboten. Den fachlichen Abschluss der Tagung bildet schließlich eine Interviewrunde mit Photovoltaik-Experten und politischen Vertretern unter dem Titel: Die Photovoltaik-Roadmap als Start in die Österreichische Photovoltaik-Zukunft.
Quelle: Rathauskorrespondenz Wien, 10.09.2007
Quelle: RPSE, 10.09.2007
Mit der Vorstellung der neuen Metallisierungsanlage, die deutliche Qualitäts- und Kapazitätsvorteile in der Produktion kristalliner Solarzellen bietet, unterstrich die Manz Automation einmal mehr ihre hohe Innovationskraft. Mit der Markteinführung dieser Anlagen ist Manz in der Lage das komplette hintere Ende einer Produktionslinie, das so genannte Backend, aus einer Hand zu liefern. Der mögliche Lieferanteil von Manz an einer Produktionslinie für kristalline Siliziumsolarzellen steigt damit auf bis zu 60% der Gesamtinvestition.
Dieter Manz, Vorstandsvorsitzender der Manz Automation, zeigt sich sehr zufrieden über den Messeverlauf: 'Die Resonanz unserer Kunden war beeindruckend. Stolz sind wir auf erneute Folgeaufträge von Schott Solar und Eton sowie auf den Erstauftrag von Evergreen. Das Vertrauen unserer bestehenden Kunden und die rasche Ausweitung der Kundenbasis unterstreicht die Zufriedenheit unserer Kunden mit unseren Anlagen und unsere hervorragende Positionierung im Markt.'
Quelle: Manz-Automation, 10.09.2007
Fallent: „Wir sind bereits heute in der Lage, Photovoltaik auf unterschiedlichen starren und flexiblen Trägermaterialen aufzubringen und in vielfältiger Weise anzuwenden“. Diese Entwicklungen tragen einerseits wesentlich zur stetigen Preissenkung der Technologie bei und stimulieren andererseits das bereits sehr erfreuliche Marktwachstum. Österreich hat durch die neuerliche Novellierung des Ökostromgesetzes die große Chance unter dem Motto „Strategiewandel statt Klimawandel“ Teil dieser Erfolgsgeschichte zu werden.
„Ich bin zuversichtlich, dass sich die österreichische Politik, Industrie und Wirtschaft, die Landwirtschaft sowie die Arbeitnehmerinnen und Arbeitgeber diese Chance nicht entgehen lassen“, so Fallent abschließend.
Quelle: Photovoltaic Austria, 10.09.2007
Bisher hat schon die turnusmäßige Absenkung der Einspeisevergütung um 5 % regelmäßig zu einem mehrmonatigen Rückgang der Neuaufträge im Frühjahr geführt - ein Zeichen dafür, dass die Stufenhöhe von 5% abwärts etwas zu groß bemessen war.
Von der Solarzeitschrift Photon wurde allerdings die Ankündigung der zukünftig noch schnelleren Vergütungsabsenkung überschwänglich begrüßt. "Super Siggi!" hieß es im Editorial zur Ausgabe 8/07. Man erhoffe sich nun eine Preissenkung und daraus ergäbe sich dann ein Photovoltaikboom. Bis zum Jahr 2020 könnte schon etwa die Hälfte des Deutschen Strombedarfs aus Solarenergie stammen, "Sigmar Gabriel sei Dank". Soweit das erwähnte Editorial.
Für uns ist das nicht nachvollziehbar.
Zunächst einmal ist festzustellen, dass Bundesumweltminister Sigmar Gabriel nach seinen eigenen Bekundungen nicht im entferntesten vorhat, bis zum Jahr 2020 etwa die Hälfte des Strombedarfs mit Solarstrom zu decken. Vielmehr forderte er die Stromwirtschaft auf, für 75 Prozent des deutschen Strombedarfs modernere, hocheffiziente fossile Kraftwerke zu bauen. Für Solarstrom sind in seinen Planungen bis zum Jahr 2020 nur etwa 2 Prozent des Strombedarfs vorgesehen. Minister Gabriel wird also für etwas gelobt, was er überhaupt nicht beabsichtigt. Der SFV hat deshalb sogar einen offenen Brief an Minister Gabriel geschrieben, der bisher schon trotz der Ferienzeit von fast 200 Umwelt- und Parteiorganisationen unterschrieben wurde.
Doch zurück zur Frage einer schnelleren Vergütungsabsenkung. Wir haben beim Solarenergie-Förderverein Deutschland versucht, nachzuvollziehen, wie man vermittels einer schnelleren Senkung der Einspeisevergütung zu einem Solarboom kommen kann, doch wie wir es auch drehen und wenden - ein Solarboom kann daraus nicht entstehen. Jedenfalls nicht das, was wir unter einem "Solarboom" verstehen.
Wir sehen aus Klimaschutzgründen die dringende Notwendigkeit, so rasch wie möglich die Hälfte des Deutschen Strombedarfs aus Sonnenenergie zu decken. Dazu brauchen wir erheblich mehr Solaranlagenbetreiber, erheblich mehr Solarhandwerksbetriebe, mehr Zubehör-Hersteller, mehr Solarmodulfabriken, mehr Solarsilizium- und mehr Waver-Produzenten.
Die dafür aufzuwendenden Gelder sind gut angelegt. Dazu verweisen wir auf den ausführlichen Beitrag von Jürgen Grahl: "Die 300-Milliarden-Euro-Chance Oder Die Angst der Umweltschützer vor den Kosten".
Doch bei einer schnelleren Absenkung der Einspeisevergütung wird die Entwicklung in die umgekehrte, die falsche Richtung gehen:
Eine Absenkung der Einspeisevergütung führt dazu, dass nach dem Stichtag weniger Bürger eine Solaranlage bauen wollen als vorher, es sei denn, die Preise würden im gleichen Maße oder sogar noch schneller sinken (danach sieht es zur Zeit jedoch nicht aus). Die Zahl der jährlich neu errichteten Solaranlagen wird also stagnieren oder abnehmen.
Die Solarinstallateure werden die ersten Leidtragenden sein. Wenn sie auf eine 7% oder 8% Vergütungssenkung nicht mit einer 7% oder 8% Preissenkung antworten können (und das dann in jedem Jahr wieder!), dann verlieren sie Aufträge. Möglicherweise müssen sie sogar schließen. Ähnliches gilt auch für die Zubehör- und Solarmodulhersteller.
So kann die Regierung durch eine zu schnelle Vergütungsabsenkung ein Firmensterben hervorrufen. Und was ist eigentlich in diesem Zusammenhang eine "angemessene Absenkung"? Wieviel Solaranlagen sind eigentlich in den letzten Jahren errichtet worden? Da das Bundesumweltministerium bisher immer noch nicht das vom Bundestag vorgesehene Anlagenregister aufgebaut hat, fehlen der Regierung die Planungsgrundlagen.
In der Solarszene kursieren völlig unterschiedliche Schätzungen über die Zahl der in den vergangenen Jahren installierten Solaranlagen. Von einem "sich beschleunigenden Ausbau" (Zitat Editorial Photon 8/7) bis zur Stagnation mit Tendenz zur Schrumpfung und Markteinbruch im ersten Halbjahr 2007 (jüngste Umfrage-Ergebnisse bei den Energieversorgern durch die Solarpraxis AG - Veröffentlichung in der Zeitschrift Photovoltaik 9/07 vorgesehen) sind alle Schätzwerte vertreten.
Wer beim Stadtbummel die Augen offen hält, wer mit der Bahn durch Deutschland fährt, kann sich selber einen subjektiven Eindruck über das Ausbautempo verschaffen: Vor zwei oder drei Jahren gab es an vertrauten Orten immer wieder neue Anlagen, über die man sich freuen konnte, aber in diesem Jahr kaum noch. Natürlich kann man so nicht feststellen, wieviel Anlagen jährlich hinzugebaut werden. Aber Eines ist ziemlich sicher: Ein Boom findet auf unseren Dächern nicht mehr statt - denn das würde man sehen!
Eine Regierung, die auf die Erhebung eigener Daten verzichtet hat, jetzt aber aufgrund einer umstrittenen Behauptung den bisherigen Kurs ändert und eine Entscheidung trifft, die möglicherweise sogar zum Firmensterben führen kann, handelt fahrlässig. Und wer dann das Firmensterben schon im Voraus als "notwendige Konsolidierung des Marktes" bezeichnet, erweckt den Eindruck, es ginge darum, nach der Darwinschen Evolutionstheorie nur die Stärksten überleben zu lassen. Doch was für Konsequenzen hätte das?
In der Industriegeschichte führte das "Überleben der Stärksten" regelmäßig dazu, dass nur wenige Konzerne übrig blieben, die als Monopolbetriebe den Markt unter sich aufteilen und die Preise diktieren konnten (die vier großen Stromkonzerne, die Jahr für Jahr kleinere Stromversorger schlucken, sind ein warnendes Beispiel).
Einzelnen Solarkonzernen kommt eine solche Konsolidierungspolitik vielleicht gar nicht so ungelegen. Es zeigt sich, dass die Aktienkurse der großen Unternehmen die Ankündigung einer schnelleren Vergütungsabsenkung gut überstanden haben.
Doch wir brauchen zur Rettung des Klimas nicht stabile Aktienkurse der Solarkonzerne, sondern wir brauchen eine rasch wachsende dezentrale Vielfalt: Mehr Solaranlagen, mehr Installations-, mehr Zulieferbetriebe, mehr Solarmodulhersteller und insbesondere mehr Produzenten für Solarsiliszium (die im gegenseitigen Wettbewerb den Preis für diesen begehrten Rohstoff endlich senken können). Dies alles können wir durch eine verstärkte Senkung der Einspeisevergütung nicht erreichen. Dazu benötigen wir im Gegenteil eine Anhebung der Vergütung und eine Verlangsamung der Degression.
Eine Degression der Einspeisevergütung darf ausschließlich als Reaktion auf tatsächlich gesunkene Anlagenpreise erfolgen.
Quelle: sfv, 7.9.2007
"Die Solarenergie ist einer der Eckpfeiler auf dem Weg zu einer nachhaltigen Energieversorgung in Deutschland", sagte Ingrid Matthäus-Maier, Sprecherin des Vorstands der KfW Bankengruppe. Bisher wurden rund 38.400 Darlehen mit einem Volumen von rd. 1,2 Mrd. EUR im Programm "Solarstrom Erzeugen" zugesagt. Die Anschaffungskosten für eine Photovoltaik-Anlage als auch anfallende Planungs- und Montagekosten können über die KfW Förderbank zu zinsgünstigen Konditionen finanziert werden. In dem Förderprogramm "Solarstrom Erzeugen" werden die Errichtung, Erweiterung und der Erwerb von kleineren Photovoltaikanlagen unterstützt.
Der Finanzierungsanteil liegt bei bis zu 100%. Der Kredithöchstbetrag beträgt 50.000 EUR. Es können dabei Laufzeiten von bis zu 20 Jahren bei bis zu drei tilgungsfreien Anlaufjahren mit einem festen Zinssatz für fünf oder zehn Jahre zugesagt werden. Interessierte erhalten weitere Informationen unter www.kfw-foerderbank.de oder im KfW Infocenter unter der Nummer: 01801/335577.
Quelle: kfw bankengruppe, 7.9.2007
Nach-oben Die Photovoltaik (elektrische Energie aus Licht) ist ein Boommarkt und der deutsche Maschinenbau ist weltweit führend in der Ausrüstung aller Stufen der Wertschöpfungskette, von der Materialherstellung über die Zellen- bis zur Modulfertigung. Das gilt ebenso für die innovativen Dünnschichttechnologien und die organische Photovoltaik – flexiblen, gedruckten Solarzellen. Für eine wachsende Zahl von VDMA-Mitgliedern hat sich die Photovoltaik zum tragenden Geschäft entwickelt. Deutschland ist mit 51 Prozent größter Anwendermarkt und mit 20 Prozent zweitgrößter Produzent weltweit. Japan, USA, Europa und China sind wichtige Exportmärkte für alle Bereiche der Wertschöpfungskette. Es wird erwartet, dass die Nachfrage nach Solarmodulen auch in Zukunft weiter zweistellig wachsen wird. Maschinenbau Garant für Kostensenkung und technologische Innovation Erst durch den Maschinenbau werden Kostensenkungen und technologische Innovationen für die Photovoltaik-Massenproduktion ermöglicht. Trotz der erreichten Erfolge gibt es weiterhin immensen Bedarf, die Produktion effizienter zu machen. Das gelingt nur durch ein effektives Zusammenspiel entlang der Prozesskette. Der VDMA wird die Branche dabei wesentlich unterstützen.
Ziele des Forums Photovoltaik-Produktionsmittel
Ziel des neuen VDMA-Forums ist vor allem die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Hersteller von Materialien, Maschinen und Anlagen für die Photovoltaik. Im Bereich Elektronikfertigung ist die Photovoltaik bereits seit 1995 im Verband verankert. Mit der Gründung des Forums wird nun der Ausweitung dieses Querschnittsthemas im VDMA Rechnung getragen. Das Forum ermöglicht die einheitliche, aktive Darstellung der Photovoltaik gegenüber Mitgliedern, Kunden und Öffentlichkeit, um die Bedeutung des deutschen Maschinenbaus für die Photovoltaik-Branche im In- und Ausland herauszuheben. Es bildet das VDMA-Portal für Dienstleistungen und fördert Synergien und Ausbau des Photovoltaik-Kompetenznetzwerkes innerhalb des VDMA.
Quelle: VDMA, 6.9.2007
Bereits 2002 wurde die erste Auflage des Buches von der Branchenwebsite Solarserver als "Solarbuch des Jahres" ausgezeichnet, 2007 ist im SOLARPRAXIS Verlag nun die dritte Auflage erschienen.
In leicht verständlichen Grafiken und Texten werden im Buch wertvolle Tips gegeben. Auch Checklisten und Beispiele aus der Praxis geben eine wertvolle Hilfestellung bei der Errichtung der ersten Solarstromanlaage am eigenen Dach.Der Leser und die Leserin werden fit gemacht für alle Entscheidungen rund um die Planung, Auswahl, Monate und um den Betrieb und die Wartung von Photovoltaikanlagen.
Das Buch umfasst 216 Seiten und kostet inkl. Mehrwertsteuer im
Fachhandel oder bei Amazon (siehe Linkhinweis neben dem Artikel Euro
19.- Buch-ISBN: 978-3-934595-74-3(www.energiewende.com)
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Um den deutschen Herstellern vor allem gegenüber der wachsenden Konkurrenz aus China, Japan und USA weiterhin eine gute Wettbewerbsposition zu sichern, ist die es unverzichtbar den großen deutschen Binnenmarkt zu erhalten und auszubauen. Dabei fällt der anstehenden EEG-Novelle eine besondere Bedeutung zu. Die Bundesregierung hat eine große Verantwortung. Die Vergütungssätze im EEG dürfen nicht so stark absinken, wie dies im Gesetzentwurf vorgesehen ist.
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