Farbstoff-Solarzellenentwickler Dyesol erreicht Zielvorgabe
Dyesol Limited, führendes Unternehmen für Farbstoffsolarzellen (FSZ) hat auch sein nächstes wichtiges Ziel erreicht. Diesmal war es die Erfüllung des zweiten großen Meilensteins, der vom führenden internationalen Metallunternehmen Corus festgeschrieben war. Dieser bildet Teil eines Kollaborationsprogramms, das die schnelle Herstellung von FSZ Fillme auf Metall prüfen soll. Corus betrachtete das als die hauptsächliche technische Herausforderung um die FSZ als Wand- und Dachverkleidungen auf Solar-Stahl-Basis auf dem Markt zu bringen. Dyesol erfüllte diese Tage den zweiten Meilenstein und ist damit gut positioniert, auch den nächsten vereinbarten Meilenstein zu erreichen. Jeder Meilenstein löst die nächste Zahlung von Corus aus. Corus unterzeichnete einen Kooperationsvertrag mit Dyesol im Dezember 2006, um damit die Entwicklung von Verfahren zur Aufbringung von FSZ-Folien auf Trägermaterialien zu beschleunigen. Dabei geht es um einen entschiedenen Versuch zur Kommerzialisierung der Technologie. Wie der Projektleiter und Generaldirektor von Dyesol International, Dr. Gavin Tulloch, sagte: „Dyesol hat den Meilenstein mit reichlich Spielraum geschafft und befindet sich in einer ausgezeichneten Position, auch den nächsten Meilenstein in 75 Tagen zu erreichen.“„Wir sind enorm stolz sowohl auf das Projektteam als auch auf Dyesols sonstige Mitarbeiter, denn Corus war ganz besonders von unserem wissenschaftlichen Sachverstand, unserem offensichtlichen Enthusiasmus und unserem hochgradigen Professionalismus bei der Berichterstattung und Präsentation beeindruckt.“
Corus
und Dyesol fungieren auch als Partner bei einer an den Carbon Trust
gerichteten großen Projektbewerbung, an der auch die Universität Oxford
beteiligt ist und bei der es um Unterstützung für ein „beschleunigtes
Forschungsprojekt“ geht.
Im
Verlauf der letzten Woche traf das Team zusammen, um die Vorbereitungen
für die formelle Bewerbung aufzunehmen. Außerdem wurden neue Teilnehmer
einbezogen, um zu gewährleisten, dass das Angebot alle Voraussetzungen
erfüllt, um eine beachtliche Reduktion im ökologischen Fußabdruck in
Großbritannien auf rationelle und fristgemäße Art und Weise zu erzielen.
Als Teil der Zusammenarbeit haben zwei eng mit Corus
verbundene Universitäten, Bangor University und Swansea University,
ebenfalls ihre F&E in Sachen FSZ ausgedehnt. Dyesol stellt zu
diesem Zweck Materialien und Komponenten, technische und
Projektunterstützung bereit und wird in naher Zukunft zwei integrierte
FSZ-photovoltaische Testanlagen liefern. Dr. Hans Desilvestro, Leitender
Wissenschaftler von Dyesol, traf sich diese Woche mit dem Team in
Swansea. Danach gab er seiner Begeisterung über die Chancen Ausdruck,
dass die Forschung und Entwicklung zu direkten Verbesserungen der
ultralangfristigen Haltbarkeit von FSZ-Produkten in der Anwendung
führen wird.
Die Technologie – Farbstoffsolarzellen
Die
FSZ-Technologie lässt sich am besten als „künstliche Photosynthese“
beschreiben, bei der ein Elektrolyt, eine Schicht Titandioxid (ein in
weißer Farbe und Zahnpasta verwendetes Pigment) und ein
Ruthenium-Farbstoff benutzt werden, die zwischen Glas eingelegt sind.
Durch Lichteinfall in den Farbstoff werden Elektronen angeregt, die vom
Titandioxid absorbiert werden. Dabei entsteht ein elektrischer
Stromkreislauf, der um ein Vielfaches stärker ist als der, der sich bei
der natürlichen Photosynthese in Pflanzen ergibt. Im Vergleich zu
herkömmlicher photovoltaischer Technik auf Siliziumbasis sind bei
Dyesols Technologie die durch die Herstellung entstehenden Kosten und
die graue Energie niedriger, und selbst bei schwachen
Lichtverhältnissen wird Elektrizität effektiver produziert. Außerdem
kann sie durch das Auswechseln konventioneller Verglasung direkt in
Gebäude integriert werden, anstatt Dachflächen oder zusätzliche
Grundstücksareale erforderlich zu machen.
Das Unternehmen – DYESOL Limited
Dyesol
hat seinen Sitz in Queanbeyan in NSW (in der Nähe von Canberra) und ist
seit August 2005 an der australischen Börse registriert (ASX-Code
„DYE“). Dyesol produziert und liefert ein aus Zubehör, Chemikalien,
Materialien, Einzelteilen und dazugehörigen Dienstleistungen
bestehendes Sortiment an Farbstoffsolarzellen-Produkten an
Wissenschaftler und Hersteller von FSZ. Das Unternehmen spielt eine
führende Rolle dabei, diese Solartechnik der dritten Generation aus dem
Labor und an die Öffentlichkeit zu bringen.
Quelle: DYESOL Pressemitteilung, 20.06.2007
Quelle: DYESOL Pressemitteilung, 20.06.2007
| Geschrieben von: energiewende am 20.06.2007 |
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