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Neuer Solar-Rennwagen SolarWorld No.1 präsentiert


Über ein Jahr haben die rund 45 Studierenden entworfen, konstruiert, gebaut, um SolarWorld No.1 auf drei Räder zu stellen. Entstanden ist ein Gefährt, das nicht nur mit seiner Effizienz und den technischen Details überzeugt. Vor allem die äußere Form der Kohlefaserkarosserie wirkt spektakulär. Bei Audi im Windkanal getestet, unterbietet der Windwiderstand locker jeden PKW. Der genaue Wert bleibt allerdings bis zur World Solar Challenge im Oktober in Australien Geheimsache.


Am Donnerstag, den 31. Mai 2007 um 14 Uhr erlebte SolarWorld No.1 den offiziellen Rollout an der Fachhochschule Bochum.

Schon seit mehr als 5 Jahren entstehen an der FH Bochum Solarmobile. HansGo! hieß das erste komplett an der Hochschule in Bochum gebaute Fahrzeug, das bei der Weltmeisterschaft der Solarcars in Australien auf Platz 5 kam. Alle zwei Jahre findet dieser Wettbewerb statt. Der Parcours führt 3000 Kilometer durch das australische Outback von Darwin im Norden nach Adelaide im Süden des Kontinents.

Bis zu 30 Teams aus aller Welt werden zum 20-jährigen Jubiläum der World Solar Challenge in diesem Jahr im Oktober erwartet, mit dabei natürlich auch die Studierenden aus Bochum mit ihrem neuen Renner SolarWorld No.1. Konsequenter Leichtbau und höchste Energieeffizienz für alle verbauten Komponenten heißen die Hauptschlagwörter, wenn man bei diesem Wettbewerb ganz vorne mitfahren will. Der Pilot muss nahezu aufrecht sitzen, so verlangen es die Regeln.

Die Studierenden werden von 4 Professoren und mehreren Mitarbeitern bei der Konstruktion und dem Bau beraten, das Management des komplexen Projektes liegt in der Hand von Ralf Zweering, Dipl.-Ingenieur der Mechatronik und Student des Master-Studiengangs Mechatronik an der FH Bochum. Er leitet die wöchentlichen Teamsitzungen, bei ihm laufen die Fäden der Planung und Fertigung zusammen.




Neben den technischen Entwurfs- und Konstruktionsaufgaben stellt die Logistik des Unternehmens "Teilnahme World Solar Challenge 2007" eine extrem anspruchsvolle Aufgabe für das Team dar. Flüge, Schiffscontainer, Zollformalitäten, Begleitfahrzeuge, Unterkunft und Verpflegung vor und  während des Rennens, Sicherheit, Kommunikationsinfrastruktur, Wetterinformationen – alles das muss genau geplant werden, wenn das Siegertreppchen erreicht werden soll.

Prof. Dr. Friedbert Pautzke, Leiter des Projektes an der FH Bochum, ist begeistert vom Engagement der Studenten. "Hier qualifizieren sich die perfekten Ingenieure von morgen: Teamarbeiter, Projekt erfahren, konfliktfähig, belastbar und hoch motiviert bleibt für die jungen Ingenieurstudenten auch interkulturelles Management kein Fremdwort."

Hauptsponsor der  FH Bochum bei diesem Projekt ist die SolarWorld AG. Der Konzern gehört zum Spitzentrio der Solarstromindustrie und ist in dieser Branche auf allen Wertschöpfungsstufen aktiv: Vom Rohstoff Silizium über Wafer und Zelle, bis zur schlüsselfertigen Solarstromanlage. Die technologische Nähe zum Solarcar Projekt macht die SolarWorld AG zum idealen Partner der FH Bochum.


Quelle: FH Bochum, 29.05.2007 Fotos (c) FH Bochum


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