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Farbstoffsolarzellentechnik-Hersteller erhält Auszeichnung


Das führende australische Unternehmen für Farbstoffsolarzellentechnik, Dyesol Limited, wurde von einer globalen Unternehmensrating-Agentur unter den weltbesten Firmen im Bereich erneuerbare Energie und Energieeffizienz eingestuft.Die Oekom Research AG gehört zu den weltweit führenden Rating-Agenturen und liefert den entscheidenden Vorsprung im nachhaltigen Investitionssegment. Als Partner institutioneller Anleger und Finanzdienstleister entwickelt Oekom innovative Investitionsstrategien, die Nachhaltigkeitsanalysen mit hohen Renditen kombinieren. Oekom Research hat Dyesols Corporate-Responsibility-Rating mit der Note „Prime“ bewertet, was das Unternehmen als eine attraktive Aussicht für ethische und nachhaltige Anleger qualifiziert. Viele von diesen sehen ein solches Rating als eine Vorbedingung für Investitionen in den expandierenden Sektoren für erneuerbare Energie.

„Das ist eine enorme Bestätigung“, sagt die Leitende Direktorin von Dyesol Industries, Frau Sylvia Tulloch. „Dieses Rating, von einer der führenden internationalen und unabhängigen Unternehmensrating-Agenturen, festigt Dyesols Stellung in vorderster Front des Bereichs erneuerbare Energie und untermauert die Referenzen des Unternehmens als eine solide Kapitalanlage.“

Zu einer Zeit, in der Dyesol seinen globalen Fußabdruck rapide erweitert und die Produktionskapazität ausbaut, könnte das „Prime“-Rating gar nicht günstiger gelegen kommen. Im Mai dieses Jahres, und in Partnerschaft mit einem der größten Stahlproduzenten der Welt, begann Dyesol offiziell mit dem gemeinsamen, von der Regierung der walisischen Nationalversammlung (WAG) unterstützten Projekt zur Integration von Farbstoffsolarzellen (FSZ) auf Bandstahl. WAG stellt die finanziellen Mittel im Rahmen des SMARTCymru-Programmes zur Verfügung und das Projekt wird in Nordwales durchgeführt werden.

Weltweit werden jedes Jahr mehr als eine Milliarde Quadratmeter beschichteter Stahldächer errichtet, die damit eine unvergleichliche Gelegenheit zur Expansion des Marktes für die Erzeugung von Solarenergie schaffen.

FSZ sind die einzige Solartechnik, die in den Bandstahlbeschichtungsprozess integriert wird, der bei der Herstellung farbbeschichteter Stahlbleche angewandt wird. Angesichts rapide steigender Energiepreise – einschließlich eines Ölpreises, der sich nun über der 100-US-Dollar-Grenze einrichtet – und des Klimawandels im Zentrum weltweiten Interesses steigt die Nachfrage nach Gebäuden, die weniger importierte Energie verbrauchen und deren gesamter CO2-Fußabdruck beträchtlich reduziert ist. Dies ist nicht nur in Großbritannien und Europa so, sondern auch am Golf und in Ostasien.

Früher diesen Monat unterzeichnete Dyesol eine Absichtserklärung mit Timo Technology (KOSDAQ: 037340) zur Fortführung der Gespräche über ein Joint Venture, das auf die Entwicklung von Dyesols FSZ-Technologie für den Unterhaltungselektronikmarkt in Korea abzielt.

Erst kürzlich und eher in Richtung eigenes Land erfüllte Dyesol den vorletzten Meilenstein im Rahmen des Vertrages mit der australischen Defence Science and Technology Organisation (DSTO), bei dem es um die Entwicklung und Vorführung leichter, flexibler Solarelemente mit Tarnfunktion geht.

„Wir sind auf Kurs, zum weltweit führenden Unternehmen für FSZ-Technologie zu werden. In der Tat wird Dyesol im Laufe des Jahres 2008 vom Pilotstadium zur vollen wirtschaftlichen Nutzbarmachung übergehen, und damit gewährleisten, dass wir den Wert des Unternehmens voll und ganz maximieren“, so Frau Tulloch.


Die Farbstoffsolarzellen-Technologie

Die FSZ-Technologie lässt sich am besten als „künstliche Photosynthese“ beschreiben, bei der ein Elektrolyt, eine Schicht Titandioxid (ein in weißer Farbe und Zahnpasta verwendetes Pigment) und ein Ruthenium-Farbstoff benutzt werden, die zwischen Glas eingelegt sind. Durch Lichteinfall in den Farbstoff werden Elektronen angeregt, die vom Titandioxid absorbiert werden. Dabei entsteht ein elektrischer Stromkreislauf, der um ein Vielfaches stärker ist als der, der sich bei der natürlichen Photosynthese in Pflanzen ergibt. Im Vergleich zu herkömmlicher photovoltaischer Technik auf Siliziumbasis sind bei Dyesols Technologie die durch die Herstellung entstehenden Kosten und die graue Energie niedriger, und selbst bei schwachen Lichtverhältnissen wird Elektrizität effektiver produziert. Außerdem kann sie durch das Auswechseln konventioneller Verglasung direkt in Gebäude integriert werden, anstatt Dachflächen oder zusätzliche Grundstücksareale erforderlich zu machen.

Das Unternehmen – DYESOL Limited

Dyesol hat seinen Sitz in Queanbeyan in NSW (in der Nähe von Canberra) und ist seit August 2005 an der australischen Börse notiert (ASX-Code „DYE“). Dyesol produziert und liefert ein aus Zubehör, Chemikalien, Materialien, Einzelteilen und dazugehörigen Dienstleistungen bestehendes Sortiment an Farbstoffsolarzellen-Produkten an Wissenschaftler und Hersteller von FSZ. Das Unternehmen spielt eine führende Rolle dabei, diese Solartechnik der dritten Generation aus dem Labor und an die Öffentlichkeit zu bringen.

Quelle: DYESOL Pressetext, 19.06.2008

 

Geschrieben von: energiewende am 19.06.2008

 

 

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